Wednesday, May 13, 2020

Startzeiten - warum die Einführung immer lohnt! IMMER!

Deutschlands Förderalismus hat viele - gute wie schlechte, vor allem lokale - Aspekte. Im Moment zeigt sich das verschärft für alle, die in Verantwortung stehen, sei es in Wirtschaft, Verbandswesen und insbesondere auf Golfanlagen. Es ist ein schwer zu durchschauender Flickenteppich an Vorschriften, Regeln und Verordnungen, die zu beachten und einzuhalten sind.

Eine der vordringlichen Regelungen ist neben der Abstandskontrolle insbesondere auch der Nachweis derjenigen, die sich auf der Golfanlage bewegen. Diese Vorgabe hat ihren Ursprung in der Dokumentation von etwaigen Infektionsketten und von den Personen, die mit einem/einer potentiellen Träger/in der Infektion in Kontakt waren.

Daher ist ein System, das einerseits Startzeiten buchbar macht und dokumentiert, andererseits aber auch ermöglicht, bestimmte Einschränkungen vorzunehmen, das Mittel der Wahl.

Einschränkungen dahingehend, dass ich auf 2er-Flights begrenzen muss, damit nur Mitglieder spielen können, damit auch berücksichtigt wird, welche Art von Mitgliedschaft sie haben, wie oft pro Tag/Woche sie spielen dürfen, aber auch wie weit im Voraus Startzeiten buchbar sein dürfen etc.

Fast alle haben "Notpakete" angeboten, die die notwendigen Module zwischen 3 und 9 Monaten kostenfrei machen, wobei Nexxchange für wechselnde Clubs die gesamte GolfSuite kostenfrei für 2020 zur Verfügung stellt. 

Die zwangsläufigen Buchungszahlen sind natürlich enorm, das kann man jetzt schon nach 1-2 Wochen sehen. Alle CVS Anbieter melden sehr hohe Buchungszahlen. 

Man könnte sagen: "das ist der Notwendigkeit geschuldet", aber nun kann man sehen, welche Power und welche aussagekräftigen Zahlen Online-Buchungssysteme liefern. Zum ersten Mal können auch Clubs, die bisher damit werben, keine Startzeiten zu vergeben, ein zahlen- und somit faktenbasiertes Gefühl dafür entwickeln, wie stark ihr Platz bespielt wird. Und später, wenn wieder Greenfeespieler zugelassen sind, auch, wie sich Gäste und Mitglieder denn tatsächlich die gespielten Runden teilen.

Und schon sind wir mitten in der Ermittlung und in Folge auch Interpretation von Kennzahlen, die allein dadurch, dass alle Spieler eine Zeit buchen müssen, generiert werden. Einfacher geht's fast nicht. 

Nun weiß ich als Clubverantwortlicher, welche Tageszeiten beliebt sind, welche nicht; ich weiß, welche Clubs in der Umgebung diejenigen sind, deren Spieler am meisten Greenfee buchen. Ich weiß zudem, wie der Anteil Mitglieder zu Gästen ist, bzw. an welchen Tagen sich das wie in Anteilen verschiebt. Ich weiß auch, wieviele 9 Loch oder 18 Loch Runden gespielt werden.

Damit gelingt - wo neu eingeführt - erstmalig ein Blick auf das wahre Buchungs- und Spielgeschehen. Werden bislang viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen, basierend vielleicht nur aus Schätzungen unterfüttert durch Greenfeeeinnahmen, kann jetzt erstmalig faktenbasiert entschieden werden.

Der Weg ist damit frei für die Generierung kundenorientierter Angebote, um die potentiellen Gäste und Mitglieder da abzuholen, wo sie für sich ein sinnvolles Angebot sehen. Sei es durch den Verkauf von "unbeliebten" Startzeiten über niederschwellige Angebote, wie buchen, kaufen und kleinen Preis, der nicht erstattbar ist (siehe oftmals Hotelangebote via z.B. Booking.com). Wie Wochentagsmitgliedschaften, wie Zusatzmitgliedschaften, wie Pakete gemeinsam mit Partnerhotels und vieles mehr. 

Denn eines ist klar: nach der Corona-Krise MÜSSEN Clubs sich Gedanken machen und Produkte entwickeln, um zusätzliche Einnahmen zu generieren!

Ein gutes Startzeitensystem verwaltet nicht nur und liefert Daten. Es kann vielmehr auch dann mit automatisierten Regeln arbeiten, die a/ bis in's Kleinste besondere Preisgestaltungen für Mitglieder und Gäste an Buchungszeiträume anpasst und b/ durch die Automatisierung die Fehlerhäufung beim Buchen und Kassieren verhindert. Vor allem bei Clubs, die oftmals fachfremde Kräfte rekrutieren, ist das ein Plus. Der/die neue Mitarbeiter/in kann also nichts mehr falsch machen.

Jede Krise ist eine Chance. Diese ist die Chance, endlich gut argumentiert Startzeiten einzuführen, und dazu mit cleveren Angeboten den Verkauf und somit den Umsatz anzukurbeln.

Sie sehen: der erste Schritt in Richtung Digitalisierung, die einen unmittelbaren und betriebswirtschaftlichen Nutzen hat, ist klein. Beschreiten Sie ihn noch heute!







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